Unser Team

Funda Ekici

1. Vorsitzende

1997 im Urlaub in der Türkei kam meine Tochter aufgeregt ins Hotel gerannt. Wir gingen dann zusammen raus und sie zeigte uns neben dem Eingang einen Graben mit über einem Meter Tiefe, darin schrie etwas kleines schwarzes. Mein Mann sprang in den Graben und holte das kleine Wesen raus. Es war ein Welpe, kaum 2 Monate alt, ein kleiner Bub. Mein damaliger Mann gab ihn meiner Tochter in die Arme. Da ich damals panische Angst vor Hunden hatte, trat ich sofort einen Schritt zurück. Meine Angst war so groß, dass ich Herzrasen bekam und trotzdem nahmen wir den Kleinen mit ins Hotel. Er war so klein, so ausgehungert. Meine Tochter gab ihm Wurst und als sie ihm mehr geben wollte, knurrte der kleine Kerl. Für mich war eins klar, ich muss aufpassen dass er mich nicht beißt. Nach einer Woche kam der große Schock für mich…Charly, wie meine Tochter ihn nannte sollte mit nach Deutschland, sie und ihr Papa hatten alles vorbereitet. Ich war natürlich total dagegen, hatte aber keine Chance. Charly flog mit und zog sogar bei uns ein. Ich konnte vor lauter Angst mit Charly nicht allein in einem Raum bleiben. Immer wenn er zu mir kam, ging ich weg. Eines nachts, ich war sehr krank, hatte Hustenanfälle und musste immer wieder aufstehen, da tapste dieses kleine Ding immer hinter mir her und begleitete mich wieder ins Bett…Nach dem 5.mal dachte ich: super du kriegst kaum Luft, weder dein Mann noch dein Kind hören das, nur der kleine Charly, der ist immer bei mir. Ich setzte mich zu ihm und schaute in seine Kulleraugen…nahm ihn hoch und umarmte ihn…und legte ihn zu mir ins Bett…und wir schliefen zusammen ein! So verlor ich meine Angst und entdeckte meine Liebe. Charly wurde mein ein und alles. Als er mit 12 Jahren starb, konnte ich mich monatelang nicht aufraffen, ich ging allein Gassi, roch an seinem Halsband…..So fing alles an. Ab da beschäftigte ich mich immer mehr mit den Straßentieren in der Türkei. Hierbei habe ich meinen Verstand verloren, doch meine Seele gefunden.

Und noch heute sehe ich an jedem Straßenhund die Kulleraugen von meinem Charly…


Tanja Römer

2. Vorsitzende

Bereits als Kind entdeckte ich meine Leidenschaft für Tiere, sowohl für meine eigenen Haustiere, als auch für die Tieren, die frei in unserer Region leben. Ich verbrachte mehr Zeit auf Wiesen und in Wäldern, als in meinem Zimmer.

Daher rührt auch heute noch die tiefe Verbundenheit zur Natur und zur Erde.

Zum Tierschutz kam ich erst mit 40 Jahren, im Zuge meiner Arbeit als Tierphysiotherapeutin.

Über einen vierbeinigen Patienten lernte ich Taro und mit diesem ganz wunderbare Menschen kennen. Menschen, die sich ganz aktiv für Tiere und deren Schutz engagieren. Mit jedem Bericht und jedem weiteren Bild das ich sah wurde mir klar: da musst du hin und du musst helfen! 2016 war es endlich so weit. Aufgeregt flog ich das erste mal zu unseren Fellnasen in die Türkei. Hunde und deren Geschichten ich bisher nur von Fotos und aus Erzählungen kannte, konnte ich sehen und anfassen. Es war ein atemberaubendes, wunderbares Erlebnis. Es ist ein ergreifendes Gefühl zu sehen, wie die Tiere Hilfe annehmen und dankbar dafür sind. Man erwartet nichts, denn viele haben ein schlimmes Schicksal hinter sich und dann geben sie einem alles, was sie geben können und das ist der schönste Lohn.

Seit dieser Zeit hat sie mich gepackt, die Taromanie, und sie lässt mich zum Glück nicht mehr los.

Heute weiß ich dass der Tierschutz beim eigenen Tier anfängt, dort aber nicht aufhört.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es nie zu spät ist, mit dem Tierschutz anzufangen und erst recht ist man nie zu alt dafür. Ich kann nur jedem empfehlen damit zu beginnen sich für Tiere einzusetzen, denn sie werden Sie unendlich bereichern.


Andrea Sabel

Kassenwartin

Schon als kleines Kind war meine Liebe zur Natur und zu Tieren groß. Ich wuchs auf einem kleinen Bauernhof mit Schweinen, Hühnern, Katzen, Hunden und Pferden auf. Zeit und Geld für Ballett, Musikschule oder Vereine gab es wenig und ich musste tagtäglich dort mit anpacken. Doch dass manche Tiere nicht für immer bei uns wohnten, sondern zum Schlachter mussten, war für mich jedes Mal eine Qual.

Während meines Biologie Studiums vertiefte sich meine Leidenschaft für die Natur auch auf beruflichem Weg. Nebenbei machte ich Fortbildungen zur Tierphysiotherapeutin und Hundetrainerin und beschäftigte mich mit allerhand Lebensphilosophien, um meinen Weg zu finden.

2014 kam es dann zufällig zustande, dass ich zum ersten Mal mit in die Türkei flog, um dort Taro Germany e.V. und ihre Tierschutzarbeit kennenzulernen. Es war ein unglaublich überwältigendes Gefühl, als ich zum ersten Mal die Station mit den ca. 200 geretteten Hunden betrat. Als ich diese vielen bellenden Tiere sah, die am Gitter hochsprangen, mich alle mit ihren traurigen Augen anschauten und sich nach Aufmerksamkeit sehnten, brachen bei mir die Tränen aus und ich wusste sofort: Hier werde ich gebraucht!

Und tatsächlich hat mich dieses Gefühl bis heute nicht verlassen. Im Tierschutz zu arbeiten hat mich zum ersten Mal spüren lassen, wie es sich anfühlt seinem Leben einen wirklich tiefen Sinn zu geben. Ich möchte weiter dafür kämpfen, dass das Elend der unschuldigen Seelen dieser Welt gesehen und gestoppt wird! Um so mehr freut es mich auf diesem Weg tolle Leute kennengelernt zu haben, die die gleichen Interessen teilen und mit denen ich zusammen viel bewegen kann.



Frank Neff

Schriftführer


Dirk Römer

Beisitzer


Jasmin Mathis

Kassenprüferin


Roswitha Hofrichter

Kassenprüferin


Kontakt

Taro Germany e.V.

Grünenbergstraße 8

73114 Schlat

 Mobil: 0151 47213893

Fax: 07161 – 3542477

Email: info@tarogermany.de